Einbruchschutz: Eine Massnahme, die sich lohnt, auch wenn sie nie zum Einsatz kommt!

Herbstzeit – Einbruchzeit

Das ist nichts Neues unter der Sonne, oder besser gesagt, in der zunehmenden Dunkelheit. Hochsaison gibt es auch für Einbrecher und wie es dieser «Beruf» so an sich hat, geht es darum, dass man nicht entdeckt wird. Die frühere Dunkelheit bietet daher eine ideale Plattform, mehr zum Einsatz zu kommen. Doch die Theorie, dass nur im Dunkeln eingebrochen wird, scheinen die Einbrecher selbst nicht zu wissen. Mehr dazu aber später. Dass auch Unternehmen vor Einbruch nicht geschützt sind, zeigt eine Polizeimeldung von Ende September:

«Unbekannte Täterschaften seien in Bütschwil SG in neun Firmen eingebrochen. Sie brachen laut Meldung diverse Türen auf, durchsuchte Räume und Behältnisse. Die Beute belief sich auf Bargeld im Wert von über tausend Franken. Damit nicht genug: Die Sachschäden betragen über 25’000 Franken. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei allen neun Einbrüchen um dieselbe Täterschaft handelt.»

Wie sieht es bei Versicherungen in Sachen Einbruchschutz aus?

Herr und Frau Schweizer verlassen sich auch hier darauf, dass die Versicherung den Schaden übernimmt. Ein Blick auf die Zürich-Versicherung zeigt: «Sollte es doch zu einem Einbruch kommen, ist es beruhigend zu wissen, dass man sich nicht auch noch um den finanziellen Schaden kümmern muss. Die Hausratversicherung mit der entsprechenden Versicherungssumme deckt im Schadenfall die Kosten, die für die Neuanschaffung eines gleichwertigen Gegenstands aufgewendet werden müsste.»

Einbruchschutz: Offene Türen, gekippte Fenster, Terrassentüren sind ideal zum eindringen in fremde Häuser

Manchmal sind es kleine Dinge wie offene Terrassentüren, die ein Eindringen ermöglichen.

Doch aufgepasst: Ein gekipptes Fenster ist für Versicherungen – wie auch für Verbrecher – ein offenes Fenster. Nichts sei leichter zu knacken als ein gekipptes Fenster. Deshalb kürzen Versicherungen oft die Leistungen, wenn man es Einbrechern zu einfach macht, ist auf ktipp.ch nachzulesen. Hugo Schenk von der Kri­mi­nal­prävention bei der Stadt­polizei Zürich, nimmt in diesem Artikel Stellung zum Einbruchschutz.

Massnahmen zum Schutz

Die avisec ag im aargauischen Remetschwil bietet wirksame Lösungen zum Thema Einbruchschutz an. Sie unterscheidet zwischen organisatorischen und baulichen Massnahmen. Ersteres spricht die Gefahr der Gewohnheiten an. Wo bewahrt man seine Schlüssel auf? Welche Codes verwendet man? Die baulichen Massnahmen sprechen die weiteren Möglichkeiten zum Schutz von Fenstern, Türen, usw. an. Auch eine Lichtsteuerung mit Bewegungsmelder wäre eine Option. Weiter seien mittels elektronischer Sicherung wie Alarmanlage, Videoüberwachung etc. wirksame Massnahmen möglich. (Quelle: avisec.ch, Massnahmen zum Einbruchschutz.)

Wussten Sie, dass:

  • Einbrecher, wenn sie nicht innerhalb von 7-8 Minuten in ein Objekt eindringen können, oft davon ablassen?
  • Über 42 % aller Einbrüche tagsüber begangen werden?
  • Einbruchschutz durch Alarmanlagen statistisch erwiesen ist, da sie abschreckende Wirkung haben?
  • Auch eingebrochen wird, wenn es bei Ihnen «nichts» zu holen gibt. Grund: Das weiss der Einbrecher erst, wenn er im Haus ist.

Einbruchschutz ist Prävention, ohne zu wissen, ob er jemals zum Einsatz kommt

Wir Schweizer drehen den Franken gerne zweimal um, bevor wir ihn ausgeben. Warum investieren, wenn bisher alles gut lief? In der Region gab es bisher keine Einbrüche. Also kein Grund zur Panik, so denken wir. Das Leben hält sich nicht immer an Regeln und Gewohnheiten. Das gilt auch bei den Einbrüchen. Wer in Not ist, riskiert mehr. Wenn ein ganzes Wohnquartier aktiven Einbruchschutz vornimmt, wird das wahrgenommen. Doch die Garantie, dass sich Gelegenheitsdiebe dann einfach zurückziehen, haben wir nicht. Einbruchschutz ist also Massnahme, ohne zu wissen, ob sie jemals zum Einsatz kommt. Nur: Diese Investition lohnt sich definitiv!

7 Tipps zum aktiven Einbruchschutz

Ratgeber Einbruchschutz

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