Umwelttechnik - Verringerung von Umweltbelastungen

Umwelttechnik – Verringerung von Umweltbelastungen

Aufgaben und Ziele der Umwelttechnik. Die Umwelttechnik ist das gesamte Wissenspotenzial und technische Verfahren zur Verringerung von Umweltbelastungen, wie z.B. Abfallentsorgung, Recycling, Deponiehaltung, Abwasserreinigung, Lärm- und Strahlenschutz, Verfahren zur Verminderung der Luftverschmutzung, Abgasreinigung, aber auch die Förderung erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser etc.). Die Produktions- und Abfallentsorgungsverfahren müssen grundsätzlich nach den geltenden Umweltstandards erfolgen. (Quellen: Wirtschaftslexikon, Wirtschaftslexikon.gabler.de).

Aufgaben und Ziele der Umwelttechnik

Umwelttechnik – Verringerung von Umweltbelastungen

Förderung der erneuerbaren Energien

Damit die Umwelt geschont wird, muss insbesondere auch der Verbrauch an konventionellen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas) reduziert und gleichzeitig die erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser etc.) gefördert werden. In den industriellen, thermischen und elektrischen Prozessen steht dabei das Thema Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Bei den vorangehenden Produkten und Prozessen (z.B. thermische Maschinen etc.), welche die erneuerbaren Energien nutzbar machen, soll die Energieeffizienz bedeutend verbessert werden. (Quelle: Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (zhaw), Broschüre Energie- und Umwelttechnik, issuu.com).

Ausbildung von Fachpersonen

Infolgedessen müssen kompetente Fachpersonen für einen präventiven Umweltschutz ausgebildet werden. Umweltprobleme sollen ganzheitlich analysiert und innovative Lösungen gefunden werden. (Quelle: Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Life Sciences).

Warum ist die Umwelttechnik so wichtig

Die Umwelttechnik ermöglicht (a) eine bedeutende Verringerung von Abfällen innerhalb eines Produktionsprozesses, (b) die Verwertung von Abfällen und Energien in anderen Produktionsprozessen sowie (3) eine recyclinggerechte Auswahl von Materialien und Verfahren. Eine Förderung dieser Technik trägt somit zur allgemeinen Verbesserung der Umweltqualität bei und schafft einen wirtschaftlichen Nutzen, insbesondere durch Einsparungen bei den Infrastruktur-, Betriebs- und Gesundheitskosten. ? (Quellen: Wirtschafslexikon.co, Umweltschutztechnik, Wirtschaftslexikon.co).

Umwelttechnik: Förderung zum Beispiel durch den Bund

Umwelttechnik: Förderung zum Beispiel durch den Bund

Förderung von umweltschonenden Technologien

Während früher vor allem die Produktivität und Wirtschaftlichkeit von Bedeutung war, wird heute die Umwelt vermehrt mit ressourceneffizienten Produkten, Technologien und Prozessen entlastet, damit die Ressourceneffizienz und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft gestärkt wird.

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung in der Wirtschaft, kann zukünftig mit einer Zunahme von Umweltproblemen gerechnet werden. Die Förderung von umweltschonenden Technologien wird deshalb noch an Bedeutung gewinnen. (Quelle: Bundesamt für Umwelt, bafu.admin.ch).

Erhöhung der Bundesbeiträge

Das Umweltschutzgesetz (USG) sieht denn auch grundsätzlich vor, dass der Bund die Entwicklung von Anlagen und Verfahren unterstützen kann, mit denen die Umweltbelastung vermindert wird. Zwischen 2007 und 2011 wendete der Bund bereits 16 Millionen Franken für die Förderung dieser Technologien auf. Dank dieser Unterstützung konnte die Ressourceneffizienz in den Unternehmen gesteigert und damit die Umweltqualität verbessert werden.
Es ist deshalb zu erwarten, dass die Entwicklung innovativer Umwelttechnologien in Zukunft noch vermehrt mit Bundesbeiträgen gefördert wird. (Quelle: Bericht des Bundesrates über die Umweltförderung, bafu.admin.ch).

Autor: Reto Ramstein, Jurist

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